RICHTLINIEN

Wir möchten als modernes und verantwortungsbewusstes Unternehmen neue Standards setzen und sind stolz darauf, Auszeichnungen für Qualität, Strategie, Ausbildung, Nachhaltigkeit, Wohlbefinden und gesellschaftliche Entwicklung erhalten zu haben.

Cambridge Precision verpflichtet sich uneingeschränkt zur Kontrolle und Verbesserung der Servicequalität in allen Bereichen unseres Unternehmens, um sicherzustellen, dass die Anforderungen und Erwartungen unserer Kunden vollständig erfüllt werden.

Die Vertraulichkeitspflicht gegenüber Kunden ist für uns von höchster Bedeutung. Es gehört zu unseren wichtigsten Zielen, sicherzustellen, dass unsere Standards in jeder Hinsicht dazu beitragen, das Ansehen unserer Kunden zu verbessern.

Unsere Qualitätsrichtlinien

„Cambridge Precision verpflichtet sich uneingeschränkt zur Kontrolle und Verbesserung der Servicequalität in allen Bereichen unseres Unternehmens, um sicherzustellen, dass die Anforderungen und Erwartungen unserer Kunden vollständig erfüllt werden. Die Zufriedenheit unserer Kunden in Bezug auf fristgemäße Lieferung und garantierte Qualität der gefertigten Teile und Baugruppen ist die Grundlage aller Unternehmensziele. Um dies zu erreichen, nutzen wir speziell dafür entwickelte Kontroll- und Optimierungsverfahren.“

Wir bei Cambridge Precision Ltd. sind bestrebt, in jedem Bereich unseres Unternehmens Spitzenleistungen zu erbringen, so dass Sie am Ende des Tages zuverlässig sehen können, welche hohe Qualität wir erreichen wollen.

Vom Verkauf bis zur Lieferung können Sie sicher sein, dass wir Ihre Ziele teilen.

Aufgrund hoher Zuverlässigkeit, einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, Effizienz und Einsatzbereitschaft und dem Streben nach Optimierung entscheiden sich unsere Kunden für uns.

Exzellenz ohne Ausnahme

Cambridge Precision verpflichtet sich uneingeschränkt zur Überprüfung und Optimierung der Servicequalität.

Verbesserung der Servicequalität in allen Bereichen unseres Unternehmens, um sicherzustellen, dass die Anforderungen und Erwartungen unserer Kunden

vollständig erfüllt werden. Die Zufriedenheit unserer Kunden in Bezug auf fristgemäße Lieferung und garantierte Qualität

der gefertigten Teile und Baugruppen ist die Grundlage aller Unternehmensziele. Um dies zu erreichen, nutzen wir speziell dafür entwickelte Kontroll- und

Optimierungsverfahren. Jeder einzelne unserer Mitarbeiter setzt sich für die Einhaltung von

Unternehmensabläufen ein, denn nur so können wir

unseren Kunden die Erfüllung aller Anforderungen garantieren.

Ziele von Cambridge Precision

Ziel des Unternehmens ist es ein stetiges Umsatzwachstum zu erzielen und so finanzielle Stabilität für unser Unternehmen zu erreichen. Diesen Weg möchten wir gemeinsam mit ausgewählten Partnerunternehmen beschreiten, mit denen wir eng zusammenarbeiten und gemeinsam voranschreiten.

In einer offenen Art und Weise werden die Werte unseres Unternehmen gemeinsam mit unseren Mitarbeitern umgesetzt, um so ein stetig wachsendes Engagement in unser Unternehmen zu fördern.

CPL ist fest davon überzeugt, dass es möglich ist, Risiken durch eine ausgezeichnete Planung zu Prozessbeginn zu minimieren. Umgesetzt wird dies mit Continuous Improvement (CI) und Key Performance Indicators (KPI) zur Darstellung des Leistungsstatus, die eine Analyse zwischen Zielsetzungen und Vorgaben ermöglichen.

Monatlich finden Besprechungen des Managements statt, um den aktuellen Status, die Leistung und Effektivität aller Abteilungen zu überprüfen. In diesem Rahmen werden auch Korrekturmaßnahmen vereinbarte, um eventuelle mangelhafte Leistungswerte zu korrigieren. Alle Maßnahmen, die während der Besprechung des Managements wurden, werden in einer Tabelle festgehalten und fortlaufend im Firmennetzwerk aktualisiert. Abteilungsbesprechungen werden abgehalten, um die Maßnahmen zu optimieren und CI im gesamten Unternehmen zu fördern.

Ausgewählte monatliche Leistungskennzahlen werden an schwarzen Brettern des Unternehmens und in den Abteilungen veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert. Sie umfassen in der Regel folgende Punkte, sind aber nicht darauf beschränkt:

  • Gesamtergebnisse der fristgerechten Lieferung an Kunden
  • Gesamtergebnisse der gelieferten Qualitätsleistung an Kunden
  • Berichtstatus für Kunden bei Nichtkonformität
  • Gesamtergebnisse der fristgerechten Lieferungen (direkte und Subauftragsprozesse)
  • Gesamtergebnisse der Qualitätsleistung der Lieferungen (direkte und Subauftragsprozesse)
  • Internes Ausschussrate

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Ethikrichtlinien

Cambridge Precision Limited engagiert sich dafür, alle Beschäftigten vor modernen unethischen Praktiken zu schützen und negative Auswirkungen auf ihre Menschenrechte zu minimieren.

Wir setzen uns dafür ein, unethische Geschäftspraktiken wie Bestechung, Betrug, Korruption und Menschenrechtsverletzungen wie moderne Sklaverei, Kinderarbeit, Menschenhandel und ausbeuterische Arbeit zu beseitigen.

Wir beabsichtigen auch, dauerhafte ethische Arbeitspartnerbeziehungen aufzubauen, um das Bewusstsein aller unserer Geschäftspartner zu fördern und zu schärfen, um dazu beizutragen, jeweils eigene ethische Standards festzulegen, die sowohl mit den einschlägigen gesetzlichen Anforderungen als auch mit unseren eigenen Unternehmensverpflichtungen zur Beseitigung unethischer Praktiken vereinbar sind.

Zu den Zielen gehören:

– Alle Geschäftsbeziehungen mit Transparenz, Respekt, Ehrlichkeit und Integrität zu führen und zu vermeiden, dass Rufschäden oder Schäden an anderen als Folge von Geschäftsentscheidungen entstehen.

  • Alle Beteiligten fair und unparteiisch, ohne Diskriminierung oder Bevorzugung zu behandeln.
  • Die soziale Verantwortung von Unternehmen (CSR) aktiv zu unterstützen und zu fördern.
  • Alle Geschäftspraktiken zu vermeiden, die das Unternehmen in Verruf bringen könnten.
  • Prozesse und Verfahren zu entwickeln, die Aufgaben und Befugnisübertragung klar voneinander trennen und sicherzustellen, dass alle Beschäftigten ihre Befugnisgrenzen verstehen und einhalten.
  • Alle Praktiken vermeiden, die von Lieferanten Zahlungen oder andere Verpflichtungen verlangen, um einen bevorzugten oder genehmigten Lieferantenstatus zu erreichen.
  • Sicherzustellen, dass die Vertraulichkeitspflicht zwischen Käufern und Lieferanten durch Geheimhaltungsvereinbarungen und Vertraulichkeitsklauseln in allen Verträgen gewährleistet ist; und auch Dritte, die daran beteiligt sind, sich diesen Vereinbarungen anschließen.
  • Illegale Aktivitäten an die zuständigen Behörden zu melden.
  • Verantwortung für die Geschäftsethik zu übernehmen und Rechenschaftspflicht zu akzeptieren.
  • Maßnahmen ergreifen, um unethischen Praktiken vorzubeugen, diese zu melden und zu beheben.
  • Eine sicheres Umfeld für die Meldung unethischer Praktiken zu schaffen.
  • Prozesse einzuführen, die es der Abteilung Beschaffung ermöglichen, die Geschäftsleitung auf korrupte Aktivitäten aufmerksam zu machen.
  • Kenntnis und Beseitigung aller korrupten Aktivitäten aus unserer Lieferkette, einschließlich Bestechung, Erpressung oder Bedrängen sowie missbräuchliche Einflussnahme, Geldwäsche und Vetternwirtschaft.

Diese Richtlinie stellt einen grundlegenden Bestandteil der Unternehmensstrategie und dem Standards des Lieferkettenmanagements dar und beinhaltet unseren moralischen Kompass, der von unseren Werten, Überzeugungen und Einstellungen sowie unserem Engagement für kontinuierliche Verbesserung, Schulung und Kapazitätsaufbau im Bereich des ethisch nachhaltigen Handels beeinflusst wird.

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Richtlinie zur Informationssicherheit

Exzellenz ohne Ausnahme

Der Schutz der Daten- und Informationssicherheit ist für die Arbeitsweise der Cambridge Precision Ltd. von zentraler Bedeutung.

Ein System zum Management der Informationssicherheit wurde eingeführt, um den Schutz von Kunden- und Geschäftsdaten im Zusammenhang mit den Aktivitäten des Unternehmens zu verwalten.

Alle Informationsbestände werden identifiziert, mit einer definierten Methodik bewertet und kontrolliert, bis die Risiken auf ein akzeptables Maß reduziert sind, das auf einem Minimum der besten Branchenpraktiken basiert.

Das Unternehmen wird mindestens alle anwendbaren Anforderungen an die Informationssicherheit (einschließlich gesetzlicher oder vertraglicher Bestimmungen) erfüllen.

  • Informationen werden vor unbefugtem Zugriff geschützt.
  • Die Vertraulichkeit von Informationen wird gewährleistet.
  • Die Integrität und Verfügbarkeit von Informationen wird gewährleistet.
  • Alle Verstöße gegen die Informationssicherheit, ob tatsächlich oder vermutet, werden gemeldet und untersucht.

Das Managementteam legt Ziele für die Informationssicherheit fest, anhand derer es regelmäßig die Leistung überprüft und Möglichkeiten zur kontinuierlichen Verbesserung ermittelt. Es ist eine verbindliche Anforderung an alle Beschäftigen, ihre Aktivitäten in Übereinstimmung mit den definierten Anforderungen des Managementsystems durchzuführen und sich jederzeit so zu verhalten, dass die Sicherheit der Informationen nicht beeinträchtigt wird.

Diese Grundsatzerklärung stellt mein Engagement im Namen des Unternehmens für ein effektives Management der Informationssicherheit dar.

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Richard Hobbs
Geschäftsführer

 

Umweltrichtlinien

Unser Unternehmen verpflichtet sich, seine Umweltauswirkungen zu reduzieren und die Leistungen zum Umweltschutz als integralen und grundlegenden Bestandteil der Geschäftsstrategie und der Betriebsmethoden kontinuierlich zu verbessern.

Zu den Zielen gehören:

Reduzierung von Abfall, Management von Energie und Emissionen und Recyclen von allem was möglich ist.

Minimierung des Verbrauchs von Betriebsmitteln und natürlichen Ressourcen.

Vermeidung von Umweltverschmutzung.

Das Unternehmen identifiziert sich mit allen gültigen Umweltgesetzen und befolgt diese.

(ROSH, WEE & REACH konform).

Wir sind stolz darauf 2003 von Sony als „Green Partner“ ausgewählt worden zu sein.

Exzellenz ohne Ausnahme

Wir legen viel Wert auf unseren guten Ruf, den wir uns in den letzten zwanzig Jahren für erstklassige Qualität erarbeitet haben, denn er spiegelt alle Sorgfalt und das Engagement wider, das wir jeden Aspekt unseres Unternehmens investieren. Diese Verantwortung erstreckt sich auch auf den Schutz der Umwelt und die Nutzung natürlicher Ressourcen.

Unser Unternehmen verpflichtet sich, seine Umweltauswirkungen zu reduzieren und die Leistungen zum Umweltschutz als integralen und grundlegenden Bestandteil der Geschäftsstrategie und der Betriebsmethoden kontinuierlich zu verbessern.

Zu den Zielen gehören:

  • Reduzierung von Abfall, Management von Energie und Emissionen und Recyclen von allem was möglich ist
  • Minimierung des Verbrauchs von Versorgungseinrichtungen und natürlichen Ressourcen
  • Vermeidung von Umweltverschmutzung
  • Identifizierung und vollständige Einhaltung der geltenden Umweltgesetzgebung

Die Zertifizierung nach den international anerkannten Standards für Umweltmanagement (ISO14001:2004) ist Teil des integrierten Managementsystems.

Wir werden weiter daran arbeiten, Umweltauswirkungen des Unternehmens und das damit verbundene Managementsystem kontinuierlich zu verbessern, um den Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden. Die festgelegten Systeme haben meine aktive und volle Unterstützung. Sie werden ständig überprüft und verbessert. Nach ihrer Festlegung sind sie für alle Mitarbeiter verbindlich.

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Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Richtlinie

2.1 Cambridge Precision Ltd. misst dem Gesundheitsschutz, der Sicherheit und dem Wohlergehen seiner Beschäftigten sowie aller vertraglich oder vorübergehend Beschäftigten höchste Bedeutung bei. Es gehört zu den Richtlinien des Unternehmens, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen, alle Beschäftigten bei der Erreichung dieses Ziels aktiv zu unterstützen und sicherzustellen, dass angemessene und ausreichende Ressourcen und Schulungen bereitgestellt werden. Diese sollen gewährleisten, dass die Ziele der Richtlinie erreicht werden.

Das Unternehmen ist bestrebt, seine Geschäftstätigkeit in einer Weise auszuüben, die dem Sinn und Inhalt der geltenden Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften entspricht. Darüber hinaus verpflichtet sich das Unternehmen zur Vorbeugung von Verletzungen und Krankheiten aller Beschäftigten, der Anstellung nach anerkannten Geschäftspraktiken gemäß den besten Gesundheits- und Sicherheitsstandards in Theorie und Praxis.

Die Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinie soll das Engagement und den Einsatz des Unternehmens, gegenüber der Verpflichtung hohe Gesundheits- und Sicherheitsstandards für alle Mitarbeiter festzulegen und aufrechtzuerhalten, widerspiegeln, sowie für alle Kunden und die Öffentlichkeit, in dem Umfang und in den Bereichen, in denen sie betroffen sind. Darüber hinaus müssen Handlungen, die sich auf die Umwelt auswirken können, geeigneten Normen und Kontrollen unterliegen, um diese Auswirkungen zu minimieren.

Die Richtlinie wird vom Vorstand festgelegt und jährlich überprüft.

2.2 Ziele der Richtlinie

Der Rahmen, der zur Festlegung der Ziele dieser Richtlinie umgesetzt wurde, sind:

2.2.1 Die Förderung von Sicherheits-, Gesundheits- und Tierschutzstandards, die den gesetzlichen Anforderungen und den anerkannten Geschäftspraktiken in vollem Umfang entsprechen und die den aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich Rechnung tragen.

2.2.2. Die Schaffung und Aufrechterhaltung sicherer und gesunder Arbeitsplätze und die Abschaffung von unsicheren Arbeitsplätzen, der Betrieb sicherer Arbeitssysteme und der Schutz von Beschäftigten, Kunden und anderen Personen, einschließlich der Öffentlichkeit, soweit sie mit vorhersehbaren Arbeitsgefahren in Berührung kommen.

2.2.3 Die Bereitstellung und Aufrechterhaltung einer sicheren und gesunden Arbeitsumgebung für die Beschäftigten mit angemessenen Einrichtungen und Vorkehrungen zu ihrem Wohlergehen.

2.2.4 Die Versorgung der Beschäftigten mit Informationen, Unterweisungen, Schulungen, Kontrollmaßnahmen sowie die Förderung und Unterstützung der kontinuierlichen Verbesserung, die sie benötigen, damit sie in Sicherheit arbeiten können.

2.2.5 Die Entwicklung des Sicherheitsbewusstseins und der Eigenverantwortung für Gesundheit und Sicherheit aller Beschäftigten.

2.2.6 Förderung einer umfassenden und effektiven gemeinsamen Konsultation und Beteiligung in Fragen der Gesundheit und Sicherheit auf allen Ebenen des Unternehmens.

Abschnitt 1

Handbuch für Gesundheit und Sicherheit Seite 2 von 2

August 2018

2.3 Pflichten und Verantwortlichkeiten

Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Beschäftigten stellen sich wie folgt dar:

2.3.1 Vorstandsmitglieder, Führungskräfte und Vorgesetzte

i Kenntnisnahme der Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, Geschäftspraktiken und Leitfäden, die für die Art der Arbeit relevant sind, die von den Beschäftigten/Bereichen, die unter ihrer Leitung stehen, ausgeführt wird.

ii Übernahme der Verantwortung für die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlergehen aller Beschäftigten, Auftragnehmer und Besucher sowie für den sicheren und effizienten Betrieb aller Geräte in ihrem Kontrollbereich.

iii Sicherstellung, dass alle Beschäftigten und Auftragnehmer in ihrem Kontrollbereich über die dem Unternehmen bekannten Gesundheits- und Sicherheitsrisiken in Bezug auf die durchgeführten Arbeiten und die verwendeten Materialien informiert werden.

iv Sicherstellung, dass alle Beschäftigten und Auftragnehmer in ihrem Kontrollbereich Informationen, Anweisungen und Schulungen in Bezug auf die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen und -verfahren, den sicheren Betrieb aller Geräte und die Einhaltung der einschlägigen Normen und Regeln erhalten und sich ihrer eigenen Verantwortung für die eigene und die Sicherheit anderer bewusst sind.

v Sicherstellung, soweit durchführbar, dass Anlagen, Einrichtungen, Arbeitssysteme und Arbeitsumgebungen allen gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

vi Sicherstellung, dass geeignete und ausreichende Ressourcen zur Verfügung stehen, damit die Arbeiten ohne nennenswerte Risiken für die Gesundheit und Sicherheit des Personals durchgeführt werden können.

2.3.2 Beschäftigte

i Verstehen und Anerkennen, dass alle Beschäftigten nach den Anforderungen der einschlägigen Gesetzgebung verpflichtet sind, ihre Gesundheit und Sicherheit sowie die anderer Personen, die von ihren Handlungen oder Unterlassungen betroffen sein könnten, angemessen zu schützen.

ii Verstehen und Anerkennen, dass Beschäftigte mit der Unternehmensleitung zusammenarbeiten müssen, so dass sie allen ihnen in diesem Zusammenhang obliegenden Verpflichtungen nachkommen können.

iii Alle Angelegenheiten, von denen Beschäftigte glauben, dass sie ihre Gesundheit und Sicherheit beeinträchtigen könnten, unverzüglich Vorgesetzten zur Kenntnis bringen.

iv Maßnahmen ergreifen, wenn dies keine Gefahr darstellt, und sich aus Arbeitssituationen entfernen, die Beschäftigte als unmittelbare und ernsthafte Gefahr für ihr Leben oder ihre Gesundheit erachten, oder alle Gefahren/Risiken, auf die sie aufmerksam werden, kontrollieren, oder andere ohne Androhung von Repressalien oder unverhältnismäßige Folgen vor dem Bestehen der Gefahr/Risikos warnen.

 

INHALT HANDBUCH FÜR LIEFERANTEN

  1. Einkauf
  2. Vertragsprüfung
  3. Inspektion
  4. Mangelhafte Produkte
  5. Dokumente, Aufzeichnungen und Konfigurationskontrolle
  6. Konformitätsbescheinigung, Haltbarkeit des Produkts
  7. Rückverfolgbarkeit, FIFO-Bestandskontrolle
  8. Verpackung, Konservierung
  9. Umweltbewusstsein

Zusammengestellt von: Einkaufsleiter

Juni 2015

CPL QM Planung Ausgabe 4

Cambridge Precision Lieferantenhandbuch

Cambridge Precision Ltd. (CPL) ist bestrebt, Produkte und Services zu bieten, welche die Anforderungen unserer Kunden erfüllen oder übertreffen. Es ist wichtig, dass die Lieferanten von CPL ihre Verantwortung in dieser Beziehung verstehen, in vollem Umfang respektieren und sicherstellen, dass Produkte und Services bei jeder Lieferung den CPL-Standards entsprechen.

Dieses Handbuch erläutert kurz einige Aktivitäten von der Auftragserteilung bis zur Produktlieferung, um Lieferanten beim Verständnis der CPL-Anforderungen zu unterstützen.

Das Hauptziel von CPL ist der Aufbau einer Lieferbasis, die Integrität in Bezug auf Qualität und Lieferzuverlässigkeit aufrechterhält und mit der wir langfristige Beziehungen aufbauen.

Um diese Beziehung zu unterstützen, entwickelt CPL eine verbesserte und engere Kommunikation mit den Lieferanten, wovon dieses Handbuch Teil ausmacht.

Entwicklung der Beziehungen von CPL zur Lieferkette und Qualitätssicherung von Lieferanten in einem Unternehmensklima der fortwährenden Optimierung.

CPL verfügt über ein System bzgl. zugelassener Lieferanten, um ausgezeichnete Leistungen in allen Aktivitäten einschließlich Qualität, Lieferung und kommerzieller Zusammenarbeit zu fördern.

CPL vergibt spezielle Prozesse an zugelassene Lieferanten, z. B. in den Bereichen Galvanik, Lackierung, andere Oberflächenbeschichtungen (z. B. Eloxieren), Wärmebehandlung, Schweißen und zerstörungsfreie Prüfung. Zugelassene Lieferanten sind dafür verantwortlich, ausreichende Kontrollniveaus ihrer Prozesse sicherzustellen (durch geeignete Validierungstests und Prozessüberwachung), um sicherzustellen, dass eine maximale Prozesssicherheit und Konsistenz erreicht wird.

CPL zieht es vor, alle zugelassenen Lieferanten von speziellen Prozessen und Materialien Besuche abzustatten, um eine Bewertung der betreffenden Prozesse durchzuführen und die Methoden, Verfahren, Aufzeichnungen und Ausrüstungen zu verstehen.

Wenn dies nicht umgesetzt werden kann, dann ist die Neubewertung mit einem Fragebogen zur Selbsteinschätzung, den der Lieferant auszufüllen hat, eine Alternativoption.

Das Qualitätsmanagement wird in Übereinstimmung mit den Grundlagen der Normen ISO 9001:2008 und AS9100 erfolgen.

Unsere gemeinsame Philosophie lautet: Null mangelhafte Teile und die geplanten Lieferzeiten werden erreicht. Dieses Handbuch wird diese Philosophie unterstützen, indem es den Lieferanten ein Verständnis dafür vermittelt, wie CPL funktioniert.

Die CPL-Website enthält weitere Informationen, die Sie jederzeit abrufen können: www.cambridgeprecision.com

Für alle Fragen, die sich aus diesen Dokumenten ergeben, wenden Sie sich bitte an uns:

Cambridge Precision Ltd.
St.Neots
Cambs
PE19 6YH

Tel.: 01480 / 215196
Telefax: 01480 / 476723

CPL SM Einkauf – Ausgabe 4

Einkauf

Sofern CPL keine vertragliche Vereinbarung mit einem Lieferanten getroffen hat, ist die übliche Art und Weise eine Angebotsanfrage oder eine Bestellung (PO).

Es liegt in der Verantwortung eines Lieferanten, eine effektive Vertragsprüfung anhand aller in einer Bestellung und den zugehörigen Dokumenten festgelegten Anforderungen durchzuführen.

Es ist wichtig, dass alle CPL-Anforderungen klar verstanden werden und innerhalb der angegebenen Zeitrahmen und Preise erreicht werden können.

Wenn aus irgendeinem Grund weder auf dem Auftrag noch auf der Bestellung Vorgaben zur Endbearbeitung angegeben sind, bitte nicht fortfahren, bis die Anforderungen vom CPL-Ansprechpartner überprüft wurden.

Bei allen Fragen, die eine Überprüfung erfordern oder Anforderungen, die nicht erreicht oder verstanden werden können, liegt es in der Verantwortung des Lieferanten, die Probleme dem CPL-Ansprechpartner der Abteilung Einkauf schriftlich mitzuteilen. Alle vereinbarten Änderungen an einer Originalbestellung müssen hervorgehoben und mit CPL abgeklärt werden. Änderungen sind schriftlich oder durch Auftragsänderung einzuholen.

CPL verlangt eine Auftragsbestätigung gegen eingegangene Bestellungen. Die Bestellbestätigung kann per E-Mail, Fax oder schriftlicher Bestätigung erfolgen. Bei der Anfrage nach dem Bestellstatus sind Bestellnummer, Teilenummern und Datum, falls zutreffend, Lieferantenreferenznummer und Kontaktdaten von CPL zu verwenden.

Kontrolle von Sublieferanten

CPL behält sich das Recht vor, Sublieferanten zu benennen, die ein Lieferant für den benannten Betrieb zu verwenden hat. Diese Informationen müssen zuvor vereinbart und/oder in der Angebotsanfrage identifiziert worden sein.

Der Hauptlieferant (Lieferant, der die CPL-Bestellung erhält) muss sicherstellen, dass relevante Anforderungen in Bezug auf CPL-Bestellungen an die entsprechenden Sublieferanten übermittelt werden.

Zugang zu den Standorten der Lieferanten

CPL unterhält eine offene und ehrliche Beziehung zu Lieferanten. Unter Umständen benötigt CPL Zugang zum Standort eines Lieferanten, wenn es um CPL-Produkte geht. Dies beinhaltet auch, dass CPL (und eventuell die Kunden- und Ordnungsbehörden von CPL) oder ein Vertreter eine Kontrolle, einen Test oder eine Inspektion des Produkts auf dem Gelände des Lieferanten durchführen darf.

Alle Überprüfungen oder Inspektionen, die an einem Lieferantenstandort oder am Standort eines Sublieferanten durchgeführt werden, ändern nichts an der Gesamtverantwortung eines Lieferanten für die Herstellung (oder Kontrolle von Sublieferanten) eines konformen Produkts.

CPL muss möglicherweise Sublieferanten (die an CPL-Produkten beteiligt sind) mit Genehmigung des Lieferanten besuchen. Alle diese Vereinbarungen werden zuvor mit allen beteiligten Parteien vereinbart.

CPL SM Vertragsprüfung – Ausgabe 2

Vertragsprüfung

Der Lieferant führt eine wirksame Überprüfung (manchmal auch als Planung der Produktrealisierung bezeichnet) der Anforderungen an das Produkt durch, die in der Bestellung oder in Vertragsunterlagen aufgeführt sind.

Der Lieferant hat der Kontaktperson aus der Abteilung Einkauf (oder dem benannten Disponenten) die Annahme der CPL-Bestellbestätigung schriftlich (siehe Abschnitt Einkauf) mitzuteilen.

Der Lieferant ist dafür verantwortlich, Aufzeichnungen über die Überprüfung sowie die autorisierte Unterschrift der Abnahme und alle aufgeführten Maßnahmen, die sich aus der Überprüfung ergeben, aufzubewahren.

Es liegt in der Verantwortung des Lieferanten, sicherzustellen, dass alle Elemente der Bestellanforderungen realisierbar sind. Alle erforderlichen Anpassungen liegen in der Verantwortung des Lieferanten und müssen durch ihn aufgezeigt und mit CPL abgeklärt werden.

Die Vertragsprüfung dient der Bewertung aller Risiken in Bezug auf Lieferzeiten, Ressourcenplanung, Qualitätskonformität, neue Technologien und das Management des Subvertrags. ISO9001 & AS9100 deckt das Thema in den Abschnitten 7.2.1 und 7.2.2. gründlich ab.

CPL SM Nichtkonformität – Ausgabe 3

Mangelhafte Produkte

Bei der Feststellung oder Information (durch CPL) über ein mangelhaftes Produkt muss ein Lieferant unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um alle Produkte zu erfassen, die mit dem identifizierten Problem in der gesamten Lieferkette verbunden sind, angefangen von den Lieferanten bis hin zum Kunden. Besteht die Gefahr, dass mangelhafte Produkte an CPL oder benannten Lieferort geliefert werden, so ist CPL (Abteilung Einkauf oder Qualität) unverzüglich zu kontaktieren.

Nach Feststellung eines mangelhaften Produkts durch CPL, wird der Lieferant informiert und ein Supplier Non Conformity Report (SNCR) erstellt und (mit ergänzenden Daten, falls vorhanden) an den Lieferanten weitergeleitet. Der SNCR ist innerhalb von 14 Tagen nach Ausstellung zu schließen. Verlängerungen können über die CPL-Qualitätsabteilung beantragt werden. Die Kontaktdaten befinden sich auf dem SNCR.

Hilfestellungen zum Ausfüllen eines SNCR-Formulars finden Sie auf der zweiten Registerkarte des Excel-Formulars des SNCR (in Papierform versandt). Weitere Unterstützung zum Ausfüllen des Formulars erhalten Sie von der CPL-Qualitätsabteilung.

Der SNCR unterstütz den Lieferanten dabei, die Hauptursache(n) für mangelhafte Lieferungen herauszufinden und vorbeugende Maßnahmen bzgl. betreffender Produktprozesse einzuleiten, um weitere Abweichungen zu vermeiden.

Unter Umständen kann Unterstützung durch den Lieferanten am CPL-Standort erforderlich sein, um die weitere Auslieferung des Produkts am Standort zu verhindern. Die Zusammenarbeit erfolgt mit den Mitarbeitern den CPL-Abteilungen Einkauf oder Qualität.

Das mangelhafte Produkt kann eine Nachbesserung, Reparatur oder Konzession der „Verwendung mit Mangel“ erfordern. Für all diese Bedingungen muss der Lieferant einen formellen Antrag auf Konzession stellen, in dem alle zusätzlichen Kontrollen, erforderlichen Tests zur Verifizierung und die Konformität mit dem überarbeiteten Zustand ausführlich erläutert werden. Die formelle Annahme dieses Antrags erfolgt entweder durch das beigefügte CPL-Konzessionsformular, einschließlich Konzessionsnummer, oder ein eigenes Konzessionsdokument des Lieferanten, das von einer autorisierten CPL-Kontaktperson unterzeichnet und datiert wurde. Beide Methoden sind vor dem Rückversand an CPL auszuführen und beinhalten alle notwendigen Unterlagen, die zusammen mit der Ware an CPL gesendet werden. Alle Details sind im SNCR anzugeben und der CPL-Abteilung Qualität vorzulegen.

Der Rücksendung der reparierten/überarbeiteten/konzessierten Ware sind ggf. aktualisierte Dokumente beizufügen, z. B. COC (Konformitätsbescheinigung) Test-/Prüfberichte usw., die alle Änderungen dokumentieren. (Eine Erläuterung zur Konformitätsbescheinigung befindet sich in einem anderen Abschnitt.)

Es wird vorausgesetzt, dass unvermeidliche Kosten, die dadurch entstehen, dass CPL mangelhafte Produkte an einen Lieferanten zurücksendet, vom Lieferanten erstattet werden.

Die Qualitätsleistung eines Lieferanten steht im Verhältnis von Anzahl der identifizierten Ausschussteile und Gesamtzahl der an CPL gelieferten Teile.

CPL SM Inspektion – Ausgabe 2

Inspektion & Prüfung

Es liegt in der Verantwortung des Lieferanten, die Produktsicherheit während des gesamten Prozesses bis hin zur Lieferung an CPL sicherzustellen, indem alle notwendigen Kontrollen durchgeführt werden. CPL kann Zeitpunkt und Prozessphase bestimmen, in dem Inspektionen und Prüfungen durchzuführen sind. Dies kann in der Bestellung und/oder den Produktfertigungsanweisung oder einem anderen Dokument festgelegt werden. Erstellt ein Lieferant eine eigene Dokumentation zur Fertigungsprozesskontrolle, sind alle wichtigen Leistungsmerkmale, die in der CPL-Dokumentation aufgeführt werden, zu berücksichtigen. Der Zweck dieses Verfahrens ist es, die Konformität von Material und Produkt während der Herstellung sicherzustellen. Eine detaillierte Aufzeichnung der Inspektions- und Prüfergebnisse ist im Rahmen der Anforderungen zur Rückverfolgbarkeit zu erstellen und beizubehalten.

Für spezielle Verfahren (Galvanik, Lackierung, Wärmebehandlung, Schweißen usw.) kommen die Prozesskontrollen des Lieferanten zum Einsatz. Prüfstücke oder entnommene Proben oder Ergebnisse von Prozesskontrollen können zum Beispiel zur

Kontrolle der Steuerung der Produktionschargen verwendet werden können. Es liegt in der Verantwortung des Lieferanten, die Prozesskontrolle und damit die Produktkonformität nachzuweisen.

Über diese Tätigkeiten und Inspektionsergebnisse ist ein Protokoll zu führen. Effektive Protokolle für die Rückverfolgbarkeit sind ausgehend von der Konformität des Rohmaterials bis hin zur Versanddokumentation zu gewährleisten.

Gelegentlich erstellt CPL Erstmusterprüfberichte (FAIR – First Article Inspection Reports ) für Kunden. Unter Umständen kann es notwendig sein, dass Lieferanten diese Berichte ebenfalls erstellen, um die Erstmusterprüfberichte von CPL zu ergänzen.

Struktur und Layout von Erstmusterprüfberichten müssen der Norm AS9102 entsprechen. Das geprüfte Werkstück ist dem ersten Fertigungslauf zu entnehmen und ist für alle Teile repräsentativ. Der Bericht hat alle relevanten Details (Guss-/Formnummer usw.), Kontrollen (mechanisch/elektrisch, zerstörungsfrei usw.) sowie visuelle, funktionale und untergeordnete Zulieferteile zu enthalten.

Diese Anforderung wird in der Auftragsanfrage von CPL und/oder der Bestellbestätigung genannt. Sollten Sie Hilfe bei der Erstellung des Berichts benötigen, können Sie sich an die Abteilung Qualität von CPL wenden.

HINWEIS: Unabhängig vom Genehmigungsstatus ist der Lieferant dafür verantwortlich, dass die Produkte dem Auftrag und den Spezifikationen entsprechen.

CPL SM-Aufzeichnungen, Kontrolle der Dokumente und Konfigurationen – Ausgabe 4

Dokumente, Aufzeichnungen und Konfigurationskontrolle

CPL verlangt von Lieferanten, ein strenges Dokumentenkontrollsystem zu führen. Dieses Dokumenten- und Konfigurationsmanagement muss jede unbeabsichtigte Verwendung überholter Dokumente verhindern und sie mit einer geeigneten Kennzeichnung versehen, wenn sie für einen bestimmten Zweck aufbewahrt werden. Dieser Prozess umfasst die Koordination von CPL-Dokumenten und allen damit verbundenen Aufsichtsbehörden, die mit dem CPL-Produkt verbunden sind.

Wenn ein Lieferant einen Prozess ändern möchte oder ändern muss und dies ein Risiko für die Passgenauigkeit, Form oder Funktion eines für CPL hergestellten Bauteils mit sich bringt, muss vor dem Versand von Komponenten, die von dem neuen Prozess betroffen sind, eine schriftliche Genehmigung von CPL eingeholt werden. Ein Beispiel dazu ist die Verwendung alternativer Bearbeitungsprozesse wie Drehen anstatt Fräsen sowie ein Wechsel des Standorts oder des Sublieferanten. Die Anerkennung der Konformität des geänderten Prozesses erfolgt in der Regel durch Einreichung eines vollständigen oder teilweisen Erstmusterprüfberichts (ISIR oder FAIR).

Der Lieferant stellt sicher, dass für alle Prozesse, Systemanforderungen, Pläne, Spezifikationen, Prüfunterlagen, Sonderverfahren, Software usw. geeignete Kontrollen vorhanden sind. Dabei gilt es zu beachten, dass diese Verantwortlichkeiten nicht auf die eigenen Standorte der Lieferanten beschränkt sind, sondern auf Sublieferanten ausgedehnt werden müssen, die zum Endprodukt beitragen.

Die Erfassung von Dokumenten ist in einem Verfahren zu definieren, das die Identifizierung, Lagerung, Schutz, Wiederherstellung, Aufbewahrung und Entsorgung von Daten steuert.

Der Lieferant hat die Kontrolle über alle relevanten Dokumente zu behalten, die mit der Erfüllung der Bestellanforderungen verbunden sind, einschließlich aller Sublieferanten, die der Hauptlieferant verwaltet.

Dokumente mit Produktinformationen und sonstige Dokumente sind gemäß der in der CPL-Bestellung oder im Vertrag angegebenen Dauer aufzubewahren. Die Art und Weise der Datenaufbewahrung muss für die erforderliche Dauer angemessen sein. Wenn in der Bestellung oder im Vertrag keine Dauer angegeben ist, wird der Mindestzeitraum auf unbestimmte Zeit festgelegt und der Lieferant hat die CPL-Kontaktperson aus der Abteilung Einkauf zur Verifizierung zu kontaktieren.

CPL SM Konformitätsbescheinigung (COC) – Ausgabe 2

Konformitätsbescheinigung

CPL kann anfordern, dass Materialien und Produkte, die an CPL geliefert werden, mit einer Konformitätsbescheinigung versehen sind. Dies wird im Vertrag oder der Bestellung festgelegt.

Der Zweck einer Konformitätsbescheinigung ist es, die folgende Zielsetzung zu verdeutlichen und festzulegen: Es wird hiermit bestätigt, dass das gesamte gelieferte Produkt, das hierin beschrieben wird, validiert und verifiziert wurde und, sofern nicht anders angegeben, in allen Aspekten den Spezifikationen und/oder dem Vertrag bzw. der Bestellung entspricht. Die Konformitätsbescheinigung muss auch beinhalten, dass die verwendeten Rohstoffe und/oder Teile aus genehmigten Quellen stammen und durch Freigabemitteilungen und zugehörige Konformitätsbescheinigung belegt werden.

Die Konformitätsbescheinigung muss mindestens die folgenden Angaben enthalten:

– Name und Adresse des Lieferanten (Herstellungsort, falls abweichend)

– Referenznummer u. Datum der Bescheinigung

– CPL-Bestellung oder Vertragsnummer mit Ausstellungsnummer

– Liefermenge des Produkts zusammen mit der Teilebeschreibung

– Zeichnungs-/Spezifikationsnummer

– Chargen-/Losnummern, spezielle Kennnummern, Seriennummern usw.

– für Materialien mit begrenzter Haltbarkeit: Herstellungsdatum und Verfallsdatum

– alle temporären Designänderungen oder Konzessions-/Abweichungsnummern

– Die Konformitätsbescheinigung muss mit einer Unterschrift der zugelassenen und autorisierten Mitarbeiter der Qualitätsabteilung versehen sein, einschließlich ihrer Position im Unternehmen. Es ist zulässig, eine elektronisch erstelle Unterschrift auf der Konformitätsbescheinigung zu verwenden. Wenn eine schriftliche Genehmigung durch CPL erteilt wurde, kann ein Lieferant den Versand mit einer offenen Konzession (Concession Pending) initiieren (Investigation In Progress/Prüfung läuft). Der Lieferant hat die Sachlage auf den Versanddokumenten und der Konformitätsbescheinigung zusammen mit einer Kopie des CPL-Dokuments „Berechtigung zum Versand“ zu beschreiben.

Wenn es zusätzliche Produktinformationen in Form von Prüfberichten bzw. Prozesszertifikaten und/oder Kontrollreferenznummern gibt, sind diese Dokumente in der Konformitätsbescheinigung zu erwähnen. Die Originaldokumente werden vom Lieferanten aufbewahrt. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf spezielle Prozesse, wie z. B. Galvanik, Lackierung, Wärmebehandlung. Schweißen usw.

Wenn Korrekturarbeiten an einem gelieferten Produkt durchgeführt wurden, ist in der Konformitätsbescheinigung eine Erklärung dazu abzugeben, welche die durchgeführten Arbeiten beschreibt und auf die CPL-Dokumentnummern verweist, d.h. Return to Advice (RAN) bzw. Non-Conformance Action Report (NCAR).

Wenn der CPL-Vertrag oder die CPL-Bestellbestätigung mehrere Kopien einer Konformitätsbescheinigung erfordert, ist auch eine Vervielfältigung aller Begleitdokumente erforderlich.

Produkte mit begrenzter Haltbarkeit

Hat ein Produkt eine begrenzte Haltbarkeit, muss das Produkt zum Zeitpunkt des Eingangs bei CPL mindestens noch über 80 % der angegebenen Haltbarkeit verfügen.

CPL SM Rückverfolgbarkeit FIFO – Ausgabe 2

Rückverfolgbarkeit, FIFO-Bestandskontrolle

Lieferanten von CPL sind verantwortlich für den Aufbau und die Implementierung eines Materialsteuerungssystems, das die Rückverfolgbarkeit vom Rohmaterial über den Herstellungsprozess bis hin zum Versand an CPL ermöglicht. Das Rückverfolgungssystem des Lieferanten soll sicherstellen, dass die Chargen- oder Seriennummerierung als eindeutige, rückverfolgbare Identifikation in der gesamten Fertigung und Montage erhalten bleibt. Das Produktidentifikations- und Kontrollsystem des Lieferanten ist hinreichend ausführlich, so dass eine korrekte Ablaufsteuerung des Materials und damit „First in First Out“ (FIFO) deutlich sichtbar ist. Jeder Inspektions- und Prüfstatus ist zu speichern und muss leicht aus dem vorgesehenen System abrufbar sein. Das Identifikationssystem muss mit allen notwendigen Zertifikaten/Daten bzgl. Prozesse und Rohmaterialien verknüpft sein. Wenn Material getrennt aufzubewahren ist, muss dies im System zusammen mit dem Prozessstatus, der auf dem Produkt deutlich ausgewiesen sein muss, eindeutig gekennzeichnet sein.

Der Lieferant ist dafür verantwortlich, dass alle eingehenden Materialien (ob selbst erworben oder unentgeltlich ausgestellt) gemäß den erforderlichen Spezifikationen, einschließlich aller erforderlichen Unterlagen, geprüft werden. Der Lieferant stellt sicher, dass alle Material-Kennnummern korrekt und gut sichtbar auf allen relevanten Materialteilen angebracht sind.

Unter Umständen kann CPL die vollständige Rückverfolgbarkeit des Materials bis zur ursprünglichen Herstellung eines Produkts/Materials verlangen. Wenn Lieferanten Produkte/Materialien von Sublieferanten erwerben, liegt es in der Verantwortung des direkten CPL-Lieferanten, alle relevanten CPL-Anforderungen an Sublieferanten weiterzugeben.

Wenn der Lieferant Produkte mit begrenzter Haltbarkeit verwendet, ist es wichtig, dass das System des Lieferanten über ausreichend Kontrollen verfügt, um die Verwendung von Material mit abgelaufener Haltbarkeit zu verhindern.

CPL SM Verpackung – Ausgabe 2

Verpackung, Handling, Versanddokumentation

Lieferanten sind dafür verantwortlich, alle gelieferten Produkte nach guter kaufmännischer Praxis zu verpacken und sicherzustellen, dass bei der Lieferung an die gewünschten Zielorte kein Wertverfall der versandten Ware auftritt. Erhält ein Lieferant Komponenten zur Verarbeitung von CPL, die dem Risiko einer eventuellen Beschädigung aufgrund einer unzureichenden Verpackung durch CPL unterliegen, ist es die Aufgabe des Lieferanten, unverzüglich die Qualitätsabteilung von CPL zu informieren.

Lieferanten müssen ein Verfahren einführen, um u. a. Produkterkennung, Unversehrtheit, geeignete Lagerung und den sicheren Umgang mit dem betreffenden Produkt, während des Zeitraums, in dem sich das Produkt unter der Verantwortung des Lieferanten befindet, zu kontrollieren. Dies gilt auch für kostenloses Ausgabematerial, das von CPL zur Verfügung gestellt wird.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen oder Anforderungen für den Umgang mit gefährlichen/empfindlichen Materialien sind von den Lieferanten in geeigneter Weise zu verstehen und umzusetzen. Warn- und Hinweisschilder müssen deutlich und sicher auf der entsprechenden Verpackung angebracht werden.

Der Lieferant muss bei Bedarf eine korrekte und angemessene Trennung des Materials vornehmen, die eine Kreuzvermischung von kommerziellem und luftfahrttechnischem (Spezial-)Material verhindert.

Zur einwandfreien Lieferung an CPL, sind Lieferant dafür verantwortlich, alle Behälter/Verpackungen ausreichend mit entsprechenden Hub-, Lade- und Transportinformationen zu kennzeichnen und sicherzustellen, dass alle notwendigen Unterlagen eindeutig ausgewiesen und dem versandten Produkt/Material ordnungsgemäß beigefügt werden.

Bei der Auswahl der Verpackungsmaterialien bevorzugt CPL die Verwendung von recycelbaren und/oder biologisch abbaubaren Materialien, wann immer dies möglich ist. Wenn es sich bei der Bestellung um eine größere Bestellmenge handelt, die auf mehrere Lieferungen verteilt wird, bevorzugt CPL eine Besprechung über die Möglichkeiten der Verwendung von „REUSABLE“-Verpackungen für den entsprechenden Vertrag.

CPL SM Umwelt – Ausgabe 2

Die Umweltrichtlinie von Cambridge Precision

Erhalt und Schutz er Umwelt, indem wir im gesamten Unternehmen praxisorientierte Lösungen anwenden und verantwortungsbewusst handeln. Anwenden einer Abfallrichtlinie zur Minimierung von Abfällen (wann immer möglich) unter Verwendung erneuerbarer, wiederverwendbarer und recycelbarer Materialien, Energie und Betriebsmitteln. Einhaltung und Unterstützung geltender Gesetze, Genehmigungen und Kundenanforderungen zum Schutz der Umwelt und natürlichen Ressourcen.

CPL ist bestrebt, Produkte auf umweltfreundliche Weise herzustellen, die Gesetzgebung bei der Kontrolle entlang unserer gesamten Lieferkette zu unterstützen, die Verwendung verbotener Stoffe gemäß RoHS- und REACH-Richtlinien zu verhindern und diesbezüglich Vereinbarungen mit Kunden abzuschließen.

Außerdem setzt sich CPL ein für die Reduzierung von Umweltauswirkungen durch die Kontrolle des Energieverbrauchs in Herstellungsprozessen und Dienstleistungen am Standort, durch verantwortliche Verwaltung von Betriebsmitteln und dem Energieverbrauch, einschließlich Recycling und/oder die verantwortungsbewusste Entsorgung von Abfallstoffen, die von CPL produziert werden.

CPL möchte diese Richtlinie so weit wie möglich auf unsere gesamte Lieferkette ausdehnen.

Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH)

Die neue Gesetzgebung der Europäischen Union (EU), bekannt als REACH, trat am 1. Juni 2007 in allen Mitgliedstaaten der EU sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein in Kraft. Dies ist eine weitreichende Gesetzgebung über die Verwendung von Chemikalien, der für Unternehmen in und außerhalb der EU gilt und sie betrifft. Alle Registrierungen werden von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) mit Sitz in Helsinki bearbeitet.

CPL unterstützt die Absicht und Standpunkt der REACH-Verordnung vollkommen. Durch ein besseres Management der Auswirkungen und des Gebrauchs von Chemikalien, ist das Ziel von REACH, die Umwelt und Menschen mit Wohnsitz in der EU zu schützen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, die gefährlichsten Produkte zu verbieten, einzuschränken oder vom Markt zu nehmen.

Überblick: „REACH“ schreibt die obligatorische Registrierung aller Stoffe vor, die in Mengen von mehr als einer Tonne pro Jahr innerhalb der EU verkauft, importiert, hergestellt oder verwendet werden.

Wenn ein Unternehmen als Hersteller, Importeur oder Verwender JEGLICHER chemischer Stoffe auftritt, die entweder allein, in einer Zubereitung (Mischung) oder in einem von ihm hergestellten Produkt enthalten sind, findet REACH Anwendung.

Wenn Sie als Lieferant von CPL Fragen zu REACH haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Kontaktperson aus der Abteilung Einkauf.

KUNDENMEINUNGEN

„CPL ist seit einigen Jahren ein wichtiger Lieferant für unseren Instrumentenbau. Das Unternehmen ist unser favorisierter Lieferant für Präzisionskomponenten und bevorzugt für die Lieferung mechanischer Entwicklungen. Das Unternehmen ist es gewohnt, innerhalb enger Toleranzen und mit kurzen Lieferzeiten zu arbeiten. Wir sind stolz darauf, mit dem Team von CPL zusammenzuarbeiten.“

“Cambridge Precision Ltd have been a supplier for 10+ years and we have found them to be a consistently performing company with a helpful and knowledgeable approach to our business. Our working relationship has been sustained due to an appreciation for one another’s business objectives and a shared interest in quality, efficiency and reliability. As one of our top ten suppliers, Cambridge Precision Ltd are a key element to our business and are an integral part of our current and future success.”

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